Wir hinterlassen
kleinere
Fußabdrücke.

Unsere Umwelt ist ein wertvolles Gut, das wir nach bestem Wissen und Gewissen schonen.

Die HEINZ-GLAS Group verfolgt ein glasklares Ziel: Die kontinuierliche Reduzierung der Ressourcenverbräuche wie Energie oder Wasser und die Reduzierung der Emissionen von CO2 und VOC. Eine sorgsame Dokumentation schafft dabei Transparenz.

 

 

50.000t CO2/Jahr

haben wir seit 2012 eingespart.

  • 0,4g CO2 verursachen wir pro Bruttogramm produziertem Glas in Kleintettau/Deutschland
  • 90% lokaler Einkauf

 

Rund 1.600 °C sind für die Glasschmelze erforderlich: Bei dieser Temperatur beginnt sich das Gemenge langsam zu verflüssigen, bevor es geläutert und wieder auf die gewünschte Formgebungstemperatur abgekühlt wird. Das können wir nicht ändern. Was wir sehr wohl ändern können, ist unser Umgang mit den Ressourcen. Wir bei HEINZ-GLAS haben diesen Schritt schon vollzogen. Wir haben in hocheffiziente Elektroschmelzwannen statt der in unserer Branche üblichen mit fossilem Erdgas befeuerten Gasschmelzwannen investiert. Diese Wannen betreiben wir mit Ökostrom. Zertifizierten CO2-freien Strom dafür beziehen wir aus erneuerbarer Energie, die in Norwegen ins Netz eingespeist wird. So ersetzen wir mit 1 kWh CO2-freien Ökostroms 2 kWh fossiles Erdgases! Unser Ziel: Bis 2022 wollen wir an unseren Standorten weltweit unseren Carbon Footprint um 30 % gegenüber 2012 reduzieren. Das heißt aber nicht, dass wir an unseren internationalen Standorten untätig bleiben. Im Gegenteil. Bereits heute werden unsere Gaswannen in Polen und Peru durch einen Elektrobooster unterstützt. So gelangen wir Schritt für Schritt zu einem kleineren Carbon Footprint.

Wir machen selbst aus Abfall Produkte.

91% Recyclingquote an deutschen Standorten


100% aller Scherben,
die bei uns in der Glasproduktion anfallen, führen wir Recyclingkreisläufen zu. Sowohl intern als auch extern.

Glas geht nicht verloren. Schon gar nicht bei uns. Bruchglas und Eigenscherben schmelzen wir einfach wieder ein und führen sie so wieder zurück in den Materialkreislauf. Ohne Qualitätsverlust. Darüber hinaus nutzen wir auch Post-Consumer-Recycling-(PCR)-Glas. So ist sichergestellt, dass auch aus PCR-Glas erstklassige Flakons von Heinz-Glas werden. Das sind aber nicht die einzigen Beispiele dafür, wie wir aus Abfallprodukten wieder Premiumprodukte machen. Wir nutzen auch das bei regionaler Wasseraufbereitung anfallende Abfallprodukt Kalk für unsere Produktion. Bis zu 3.000 t ersetzen wir so im Jahr. Dies reduziert unseren Rohstoffverbrauch und erspart uns und der Umwelt lange Transportwege. Und sonst? Alles, was wir nicht selbst wiederverwerten oder wiederaufbereiten, reduzieren wir: vom Folienverbrauch über Papier bis hin zum Verpackungsmaterial. Letztlich geben wir 91 % aller Abfälle, die in unseren deutschen Werken anfallen, direkt ins Recycling.

Überflüssiges sparen wir uns einfach.

16% weniger Wasser


ist eine ganze Menge, wenn es nicht verbraucht wird.
So viel sparen wir jährlich durch sorgfältige Dosierung bei unserem Mattierungsprozess ein.
1,2m³ Wasser nutzen wir pro t Glas im Durchschnitt über unsere weltweiten Standorte.

Wasser ist das Element des Lebens – und aus der Glasproduktion nicht wegzudenken. Das hat uns allerdings nicht daran gehindert, es trotzdem zu tun. So ist es uns gelungen, unseren Wasserverbrauch signifikant zu reduzieren. Nämlich in der Mattierung. Doch selbst dort, wo eine weitere Senkung des Wasserverbrauchs noch nicht möglich zu sein scheint, denken wir bereits über konkrete Modelle der Mehrfachnutzung nach. Wir bleiben dran. Wo wir allerdings bewusst und ganz gezielt mehr Wasser einsetzen, ist in der Herstellung wasserbasierter Farben und Lacke. Entwickelt werden diese in unserem hauseigenen Kompetenzzentrum, das wir 2013 speziell dafür gegründet haben. Im Gegenzug können wir jetzt noch besser Lacke speziell auf unsere Anforderungen abgestimmt entwickeln und wichtige Ziele, wie die weitere Reduktion organischer Verbindungen – sogenannte VOCs, vorantreiben.

 

Da lassen wir Gras drüber wachsen


Unsere Pflanzenkläranlage reinigt das in der Produktion anfallende Abwasser sukzessiv von allen Schadstoffen.

Für gewöhnlich hat jemand etwas zu verbergen, der Gras darüber wachsen lässt. Wir nicht. Im Gegenteil. Für unsere firmeneigene Pflanzenkläranlage haben wir uns sogar einen Partner und Mitwisser gesucht. Zusammen mit der Materialforschungs- und Prüfanstalt an der Universität Weimar haben wir ein Forschungsprojekt ins Leben gerufen, in dem letztlich Mikroorganismen die Klärung und Reinigung unseres Abwassers übernehmen. Dadurch haben wir die Natur selbst in unsere Nachhaltigkeitsprozesse integriert. Neben diesem ambitionierten Forschungsprojekt sorgt eine gemeinsam mit der Gemeinde Tettau und einer benachbarten Glashütte realisierte Kläranlage für die Wiederaufbereitung unseres Nutzwassers. Alle darin enthaltenen, für die Glasveredelung unerlässlichen Chemikalienwerden dabei aufwändig und rückstandslos in einem smartenReinigungsprozess herausgefiltert und ordnungsgemäß entsorgt.

Sonne tanken wir das ganze Jahr

über 100 kWp Sonnenenergie.


Installiert in 2018, für 2019 sind 300 kWp geplant.

In Kleintettau, so kursiert ein Bonmot, gibt es vier Jahreszeiten:
Juni, Juli, August und Winter. Richtig ist: Es herrscht ein raues Klima. Das gilt auch für den Menschenschlag, der hart, aber herzlich ist – und vor allem: sehr einfallsreich. Vielleicht liegt es genau daran, dass wir jeden Augenblick nutzen, an dem die Sonne scheint. Seit 2016 nämlich auch zur Energiegewinnung. In diesem Jahr haben wir auf dem Dach unserer Produktions-und Lagerhalle eine Photovoltaikanlage installiert, die eine Spitzenleistung von bis zu 274 kWp erbringt – und einen Ertrag von 250.000 kWh im Jahr liefert. Strom, der natürlich vollständig in unsere eigene Produktion fließt. Photovoltaik nutzen wirübri gens nicht nur in Kleintettau, sondern neuerdings auch an unserem Standort in Linden, New Jersey, USA.

Unsere Energie fließt direkt ins Paradies

1.400 Mwh Abwärme


flossen 2017 von unserer Produktion in Kleintettau ins Tropenhaus am Rennsteig.

Viele wissen gar nicht, wohin mit ihrer Energie. Wir schon. Diese stecken wir nicht einfach nur in unsere Produktion. Wir nutzen natürlich auch unsere Abwärme. Zum einen für die Beheizung der Gebäude und der Warmwasseraufbereitung. Zum anderen sorgen wir dafür, dass sie dem Tropenhaus am Rennsteig zugutekommt. Das Tropenhaus am Rennsteig entstand 2011 als Referenzprojekt für die energieeffiziente Abwärmenutzung im Niedrigtemperaturbereich und hat sich seit seiner Öffnung 2014 zum Publikumsmagneten entwickelt.

Addicted to glass