NUESTRA TRADICIÓN FAMILIAR

QUIEN CONOCE SUS RAÍCES, ESTÁ AL TANTO DE LA FUERZA DE LAS RAMAS.

La tradición de vidrieros de la familia Heinz se extiende hasta 1523; la de la empresa HEINZ-GLAS se remonta unos 400 años atrás, hasta 1622. Hoy día, HEINZ-GLAS se encuentra entre los líderes del mercado mundial en la fabricación y acabado de frascos de vidrio y de tapones para la industria del perfume y de la cosmética. ¿Nuestra receta para el éxito? Aquí tenemos nuestras raíces y los pies bien puestos en la tierra. Saber esto, de dónde venimos, nos muestra el camino, hacia dónde ir. Y funciona: gracias al compromiso infatigable de 15 generaciones de la familia Heinz y de sus leales empleados.

*04.06.1950
Carl-August Heinz
Am 4. Juni 1950 wird Carl-August Heinz in Kleintettau geboren. Nach seiner schulischen Laufbahn am Gymnasium in Uffenheim studiert er Betriebswirtschaft in Nürnberg, wo er mit dem Dipl.-Kaufmann abschließt. 1976 tritt er in die Firma ein, 1977 muss er bereits nach dem viel zu frühen Tod seines Vaters Adolf die Allein-Geschäftsführung übernehmen.

Seitdem hat er viel bewegt und die Firma zu einer weltweit agierenden Firmengruppe expandiert. Unternehmerischer Weitblick und gezielte Investitionen tragen unter Carl-August Heinz zum Erfolg von HEINZ-GLAS und PLASTICS auf dem internationalen Verpackungsmittelmarkt bei.

Vor allem aber will Carl-Aug. Heinz auch seinen Beitrag zur Wiedervereinigung Deutschlands leisten, weshalb er sich schon 1990 in der nahegelegenen Thüringer Kleinglashütte in Piesau engagiert und diese im Mai 1991 vollständig erwirbt und zu einem international wettbewerbsfähigen Betrieb ausbaut.

Persönlich arbeitet Carl-Aug. Heinz in einem Marketingarbeitskreis zur Verbesserung der Standortbedingungen für die thüringisch-fränkische Rennsteigregion mit und hat eine gemeinnützige Stiftung gegründet mit dem Zweck der Förderung von Erziehung, Volks- und Berufsbildung, Natur-, Umwelt- und Tierschutz in der Heimatregion.
*28.02.1984
Carletta Angelika Heinz
Carletta wird am 28. Februar 1984 als Tochter von Gabriele Birkner-Heinz und Carl-August Heinz geboren. Nach ihrem Abitur am Kaspar-Zeuß-Gymnasium in Kronach schließt sie ihr Studium an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg im Jahr 2012 erfolgreich als Diplom-Kauffrau mit der Note 1,9 ab.
 
Gemeinsam mit drei Kommilitonen gründet sie neben dem Studium im Jahr 2010 die CityHunters GbR, die aus der Teilnahme an einem universitären Gründerwettbewerb hervorging. Bis Ende 2013 ist sie hier verantwortlich für die Bereiche Finanzbuchhaltung, Controlling, Steuern und Lohnbuchhaltung.
 
Im Dezember 2013 beginnt Carletta ihre Mitarbeit in der HEINZ-GLAS Group. Seit März 2018 ist sie als Hauptgesellschafterin in den Aufsichtsgremien und der Familienstiftung für die strategische Führung der Unternehmensgruppe verantwortlich. Sie möchte die HEINZ-GLAS Group als Familienunternehmen in Familienbesitz halten und strategisch auf die Zukunft ausrichten.
1921 – 1977
Adolf Heinz
Er wird als siebtes und letztes Kind der Eheleute Ludwig und Auguste Heinz geboren.

Nach vier Volksschuljahren in Kleintettau absolviert er die Real- und Handelsschule in Marktbreit. Seine kaufmännische Lehre schließt er bei der Spedition Schenker & Co. in München ab. Kaum ein Jahr im väterlichen Betrieb tätig, wird er am 1. Januar 1941 zum Kriegsdienst eingezogen. Nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft erwirbt er Kenntnisse und kämpft in den folgenden Jahren in Zusammenarbeit mit seinem ältesten Bruder Heinrich Heinz (18.12.1903 – 14.04.1973) für seiner Väter Werk, nachdem drei weitere Brüder jung verstorben waren.

Zusammen mit vielen treuen Mitarbeitern gelingt den Brüdern 1949 die Inbetriebnahme des Zweigwerkes in Schleiden/Eifel, der Aufbau von Heinz Plastics(ab 1955) und der moderne Ausbau des Stammwerkes in Kleintettau (insbesondere durch eine sogenannte IS-Reihenmaschine 1962 und eine vollelektrische Glasschmelzwanne 1971).
*19.08.1952
Jeannette Heinz-Drayton
Jeannette Heinz-Drayton wird als zweites Kind der Eheleute Adolf und Ilse Heinz am 19. August 1952 geboren. Nach Besuch der örtlichen Volksschule in Kleintettau und der Realschule in Erlangen absolviert sie 1967/68 die Hotelfachschule am Tegernsee und in Leysin in der Schweiz, um als fremdsprachig und kaufmännisch ausgebildete Direktrice ins Hotelfach zu gehen. 1972 folgt dann der Wechsel in eine der Auslandsabteilungen der Firma Siemens in Erlangen. Bis heute ist sie Siemens und dem Export treu geblieben und hat sich an wechselnden Standorten und in wechselnden Positionen nicht zuletzt auch sprachlich sowie IT-seitig weitergebildet. Seit 1990 ist sie ständiges Mitglied im Stiftungsrat (vormals Beirat) der HEINZ-GLAS Group sowie Mitgeschäftsführerin einiger Holding- und Finanzfirmen der Gruppe und trägt auf diese Weise zum Erhalt der Unternehmensgruppe als Familienunternehmung bei.
1903 – 1973
Heinrich Heinz
Ende der 20er kommt der älteste Sohn von Ludwig Philipp Heinz, Heinrich Heinz, zur kaufmännischen Ausbildung nach Hamburg und später nach London. Ab da werden die bereits seit längerer Zeit bestehenden Auslandsverbindungen mit seiner Hilfe kräftig ausgebaut. Aufträge werden eingeholt, die es ermöglichten, den Betrieb erfolgreich fortzuführen. Im ersten Kriegsjahr 1939/40 übernehmen Heinrich und sein Bruder Kurt die Betriebsführung und teilen sich die wenig beneidenswerte Aufgabe, eine Glashütte durch eine Zeit zu führen, in der es bald so gut wie kein Material mehr gibt. Nach dem Krieg und der Grenzziehung müssen neue Absatzwege gefunden, neue Arbeitskräfte angeworben und neue Rohstofflieferanten gefunden werden. Auch deshalb wird 1948 eine zweite Glashütte in Schleiden in der Eifel errichtet. Ab 1949 wird dort unter anfänglich schwierigsten Bedingungen Verpackungsglas hergestellt. Der weitsichtige Heinrich Heinz übernimmt die Leitung und erzielt trotz aller Schwierigkeiten bald respektable Erfolge. Und er ist es auch, der seinem (viel) jüngeren Bruder Adolf 1954 empfiehlt, die Herstellung von Kunststoff-Flaschen im Stammwerk in Kleintettau aufzunehmen.
1877 – 1968
Ludwig Philipp Heinz
Wegen des ersten Weltkrieges muss die Hütte 1917 vorübergehend geschlossen werden. Die Firma wird in dieser kritischen Zeit von Ludwig Philipp Heinz geleitet, einem Mann, der im 1. Weltkrieg schwerst verletzt, doch durch Gottes Fügung von einem Kameraden aus der Heimat (mit dem Familiennamen Heinz!) gerettet wird. Nachdem sein Bruder Heinrich schon vor dem Kriege verstarb, steht Ludwig Philipp den Herausforderungen alleine gegenüber. Er entwickelt in den Folgejahren die Mundglashütte zum ersten Halbautomatenbetrieb im Tettauer Winkel. Die dann erfreuliche Entwicklung des Unternehmens wird durch den 2.Weltkrieg wieder empfindlich gestört. 1943 kommt es zu einer kurzen Zwangs-Stilllegung. Trotzdem wird 1943 der erste Vollautomat zur Glasverarbeitung eingeführt. Ludwig Philipp Heinz wird anlässlich seines 80. Geburtstages 1957 zum 1.Ehrenbürger der Gemeinde Kleintettau ernannt.
1854 – 1931
Carl August Heinz senior
Am 30. Mai 1854 wird Carl August Heinz geboren. Er ist der Mann, dessen Namen die Firma heute noch trägt, so wie er ihn 1881 für sein Glashüttenwerk eintragen ließ. Als im Jahre 1904 ein Feuer die damals fast 250 Jahre alte Dorfglashütte vernichtet, baut sich Carl August Heinz am unteren Dorfende eine neue Produktionsstätte auf, wo noch immer der Stammbetrieb von HEINZ-GLAS steht. Als 77-Jähriger erlebt es Carl August Heinz noch, dass sein Sohn Ludwig Philipp den alten Hüttenplatz erwirbt, auf dem Kleintettaus erste Glashütte stand. Ein Jahr später, am 28. November 1931, stirbt Carl August Heinz.
1854 – 2018
Stammbaum
Addicted to glass